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Wann und wieso gehen Menschen heute zur Kirche? Welche Faktoren sind ausschlaggebend? Und welche Gottesdienste kommen für wen in den Blick? Mit diesen Fragen haben wir uns in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt und auf Grundlage unserer Überlegungen eine . Heute möchten wir vom Ausschuss der Liturgischen Konferenz „Faktoren des Kirchgangs“ Sie ganz herzlich um Ihre doppelte Unterstützung bitten:

1. Bitte nehmen Sie an unserer Online-Befragung teil, die Sie unter www.zur-kirche.de finden.

2. Bitte motivieren Sie möglichst viele möglichst unterschiedliche Menschen, sich ebenfalls an der Befragung zu beteiligen

DOPPEL(S)PASS ZUR FUSSBALL-WM

Ökumenischer Gottesdienst & Public Viewing – 23. Juni, 17.30 Uhr, Commerzbank-Arena

Spannung pur ist angesagt, wenn die deutsche Nationalmannschaft am Samstag, 23. Juni, um 20 Uhr in Sotschi gegen das Team aus Schweden antritt. Dann ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland bereits zehn Tage alt. Um sich für die nächste Runde zu qualifizieren, kommt es für die Teams auf jedes Spiel an. Und häufig auf einen überraschenden Doppelpass, der spielentscheidend werden kann.

Gottesdienst mit Kirchenpräsident, Prälat, Pop-Musik und den „Flying Bananas“

3 1/2 Stunden vor Spielbeginn laden die Kirchen um 17.30 Uhr zu einem ökumenischen Doppelpass in die Commerzbank-Arena Frankfurt ein. Kirchenpräsident Dr. Volker Jung von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Prälat Michael Metzler aus der Leitung des Bistums Limburg spielen sich in einem ökumenischen Gottesdienst liturgisch die Bälle zu, unterstützt von einem sportbegeisterten deutsch-schwedischen (Theologen-)Team. Und für jede Menge Schwung sorgen dabei das Trampolin-Team der „Flying Bananas“ und die Frankfurter Band HABAKUK um Stadionpfarrer Eugen Eckert mit geistlicher Pop- und Rockmusik. Musik von ABBA und die Hymne „You’ll never walk alone“ gehören zum Programm.

 

Mit großen Schritten der Fusion entgegen

Zweite Zukunftswerkstatt: Evangelische Dekanate Ingelheim und Oppenheim auf gemeinsamen Weg

Mit dem Ziel, die am 1. Januar 2019 angestrebte Fusion der Evangelischen Dekanate Ingelheim und Oppenheim für einen guten Neustart zu nutzen, trafen sich Mitte März über 50 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der beiden Dekanate zu einer zweiten „Zukunftswerkstatt“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Saulheim.

Berichte aus den Arbeitsgruppen

Im Verlauf des Abends berichteten zunächst die Arbeitsgruppen der verschiedenen Arbeitsgebiete der Dekanate von dem bisher im Rahmen des Fusionsprozesses Erreichten. Die Arbeitsgruppe „Bildung“ plant z.B. zum besseren Kennenlernen ein Begegnungsprogramm zwischen den Gemeinden der Dekanate. Dazu wird bereits an einem gemeinsamen „Gemeindekatalog“ gearbeitet, der zum einen die wesentlichen Informationen der einzelnen Kirchengemeinden beinhalten wird und zum anderen die jeweiligen Kirchen und Gemeindehäuser anhand professioneller Fotos präsentieren soll.

Die Ingelheimer und Oppenheimer Vertreter der Evangelischen Jugend im Dekanat verdeutlichten in ihrem Vortrag, dass die Jugend in dem neuen, über 42 Gemeinden umfassenden Dekanat regionale Jugendvertretungen einrichten möchte, damit auch weiterhin vor Ort gute Jugendarbeit geleistet werden kann. Die Arbeitsgruppe „Kirchenmusik“ berichtete, dass sich „ihre“ Gruppe z.B. schon auf einen gemeinsamen Nenner zu der bisher unterschiedlich gehandhabten Vergabe von Mitteln geeinigt habe. Zudem würden schon verschiedene kirchenmusikalische Projekte gemeinsam umgesetzt. Die Verwaltungs-Arbeitsgruppe hat, wie schon der Name sagt, einige verwaltungstechnische Fragen abgeklärt, wie z.B. das Zusammenführen der umfangreichen Aktenbestände. Auch die Öffentlichkeitsarbeit der beiden Dekanate arbeitet schon jetzt erfolgreich zusammen und ist dabei, nicht nur einen gemeinsamen Dekanatsbrief bzw. eine gemeinsame Dekanatsbroschüre im Herbst zu veröffentlichen, sondern hat auch den für Anfang 2019 geplanten gemeinsamen neuen Internetauftritt in Angriff genommen.

Wir wachsen zusammen

Auf die Berichte folgte der kreative Teil des Abends. Schon jetzt machen sich die Teilnehmenden Gedanken über den zukünftigen Namen des Dekanates, welcher am 8. Juni 2018 auf der ersten gemeinsamen Synode beschlossen werden soll. Zehn Namens-Vorschläge, von „Dekanat Rheinknie“ bis zu „Dekanat Selztal“, wurden diskutiert und einige mögliche Dekanatsnamen bereits favorisiert.

Unter dem Motto „Wir wachsen zusammen“ dachten die Teilnehmenden anschließend in kleinen Teams über einen wirkungsvollen Auftritt des neuen Dekanates und über das Zusammenwachsen der bisher selbständigen Verwaltungseinheiten zu einem neuen Ganzen nach. Dabei wurden Ideen entwickelt, die durchaus Vorfreude auf das kreative Potential des fusionierenden Dekanates aufkommen ließen, wie z.B. eine verstärkte crossmediale Berichterstattung zu gesellschaftspolitischen Themen in den Medien oder ein gemeinsames Dekanatsvereinigungsfest in Nieder-Olm, das als Dekanatssitz bereits feststeht.

Aus Gelegenheit wird Tradition – Mannheimer Joyful Voices besuchen Guntersblum

Nachdem der Gospelchor „Joyful Voices – Das Rote Mikrofon“ 2015 zum ersten Mal in Guntersblum war und ein gut besuchtes Konzert in der evangelischen Kirche gab, wurden die hiesigen Auftritte zur Tradition der Kurpfälzer. Viel ist seither geschehen: Nicht nur die treue Fangemeinde in Guntersblum ist Jahr um Jahr derart gewachsen, dass sich der Chor regelmäßig sogar über Besuche in Mannheimfreuen durfte. Auch der Chor selbst hat sich verändert. Seit Gründer und ehemaliger Chorleiter Friedemann Stihler mit Frau Silvia im Sommer 2017 Deutschland verließ und in die Vereinigten Staaten von Amerika auswanderte, hat der junge, aber nichtsdestoweniger hochtalentierte und renommierte Dirigent Andreas Luca Beraldo die Leitung des Chores übernommen. Die auf allen Ebenen „harmonische“ Zusammenarbeit des Chores mit ihm und Stellvertreter Steven Knebel trägt Früchte: Neben einer erneut deutlichen Ausweitung des Repertoires wurde auch an den bereits bekannten und beliebten Stücken gefeilt. Erste Vorsitzende Miriam Böhler erklärt: „Wir haben uns mit Andreas eindeutig für den richtigen Leiter entschieden. Er schafft es regelmäßig, uns musikalisch voranzubringen und alles aus uns herauszuholen.“ Beraldo und Knebel bestätigen dies: „Die Arbeit macht einfach Spaß!“

Wie sich dieser neue Chor anhört, soll am 22. April 2018 um 18 Uhr in der evangelischen Kirche in Guntersblum (Marktplatz) präsentiert werden. Der Chor freut sich bereits auf das Konzert und verspricht einen wundervollen Abend, an dem er für die treuen Fans noch einmal alles herausholen und die neue musikalische Qualität beweisen will.

Der Eintritt ist frei, Spenden für die Sänger erbeten. Zum Konzert kommt u.a. Guntersblumer Konfi-Wein zum Ausschank (handgelesen und ausgestattet von den Konfirmanden).

Konzert St.Daniels-Chor in unserer Kirche 29.4. 19 Uhr

Sonntag,  den  29. April    2018  gastiert das Vokalensemble Daniels-Chor Moskau in der Evangelische Kirche um 19-00 Uhr    mit einem Besonderen Konzert. Das auch hierzulande bestens bekannte Solistenensemble des Russisch-Orthodoxen Patriarchen Kyrill I. tritt unter dem Dirigenten Dr. Vladislav Belikov in einer 4-köpfigen Besetzung auf. Das Ensemble wurde im Jahre 1990 im Moskauer Danilow-Kloster gegründet, tritt  und singt in der traditionellen Besetzung eines Mönchschores. Bei ihren Auftritten lassen die Künstler dynamisch und ausdrucksstark mit sonoren, hohen Tenören und tiefschwarzen Bässen die „Russische Seele“ in großartiger Interpretation aufleuchten.

In der knapp einstündigen Programmfolge, die durch Moderationsbeiträge von Vladislav Belikov    unterbrochen wird, erklingen neben den Klassikern Rachmaninow sowie Tschesnokov und besonders auch Bortniansky zum Teil neue liturgische Gesänge aus der Russisch-Orthodoxen Liturgie und zwar meist in der Alt-Kirchenslawischen Sprache; das alles natürlich a cappella, das heißt: ohne Begleitung, weil es in der Russisch-Orthodoxen Kirche kein Instrument wie zum Beispiel eine Orgel gibt. Zum zweiten Teil des Veranstaltung  dürfen sich die Konzertbesucher auch auf die Präsentation einiger altbekannter russischer Volksweisen und Weltliche Meisterwerken mit Klavier Begleitung  freuen. Musik und Chormusikfreunde  sind zu diesem musikalischen Veranstaltung  herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. 

Dr. Vladislav Belikov, wurde am 20. September 1972 in der Moskauer Region geboren; er absolvierte in den 1990er Jahren die weltberühmte „Moskauer Choralschule Sweschnikow“; weitere musikalische Studien folgten am Tschaikowsky Konservatorium. Bei einer der zahlreichen Konzerttourneen des „Russischen Staatschores“ (Knabenchor Sweschnikow) kam er erstmals im Jahre 1988 nach Deutschland – in die damalige DDR und 1989 auch in die Bundesrepublik Deutschland. Aufgrund seines abgeschlossenen Musikstudiums (Klavier,  und Chorleitung von 1990 bis 1996) am Tschaikowsky Konservatorium gilt Belikov in Fachkreisen inzwischen als Spezialist für Russisch-Orthodoxe Kirchenmusik. Seit dem Jahre 2001 ist er Leiter des St. Danielschores, mit dem er zahlreiche Konzertreisen unternimmt – mittlerweile in ganz Deutschland.

Der Künstler entwickelt auch in seiner Heimatstadt Moskau außerordentliche Aktivitäten: er leitet zwei Kirchenchöre, gibt Unterricht im Fach „Dirigat“,organisiert Lesungen und Vorträge für deutsche Chormusiker, erforscht „alte russische Kirchentöne“, propagiert das „russische religiöse Musikschaffen und die Europäische Klassik“ – und spielt vor allem und leidenschaftlich Klavier. Er ist bei vielen Konzerten als virtuoser Begleiter gefragt. Belikov beherrscht alle Musikstile.O-Ton Robert Kemper: „alle Klaviertasten fürchten sich vor Vladislavs „rasenden Hammerschlägen“ und sehnen sich nach seinen (nur) gelegentlichen Streicheleinheiten.“