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Aktuelles aus der Gemeinde

Vom „Du“ in You FM bis zum Dach für Arbeitslose

Druckfrischer Jahresbericht erschienen:

Zusammenspiel der Arbeits-Ebenen in der hessen-nassauischen Kirche im Zentrum des aktuellen Reports.

Darmstadt, 14. August 2018. Was leistet die evangelische Kirche in der Gesellschaft? Was geschieht mit den Kirchensteuern? Wie können sich Interessierte engagieren? Solche und viele weitere Fragen beantwortet die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit ihrem Jahresbericht, dessen aktuelle Ausgabe nun erschienen ist. Der 88 Seiten umfassende Report mit zahlreichen Grafiken und Fotos kann ab sofort kostenlos angefordert werden unter info@ekhn.de oder unter 06151/405-286. Er ist online auch abrufbar unter www.ekhn.de/jahresberichte.

Kennzahlen, Reformation und lebendiger Einblick

Die aktuelle Ausgabe in leuchtend gelben und grünen Farbtönen enthält neben den wichtigsten Kennzahlen und Fakten wie der Anzahl der Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Segnungen und Bestattungen auch Fotoreportagen, die einen lebendigen Einblick in die Vielfalt des kirchlichen Lebens ermöglichen. Hintergrund der Geschichten vom „Du“ im Jugendsender „You FM“ bis zum „Dach für Obdachlose“ oder der Frage wie aus „Worten Wege werden können“ ist das Zusammenspiel der unterschiedlichen Ebenen – Ortsgemeinden, Dekanate und gesamtkirchliche Einrichtungen – in der hessen-nassauischen Kirche. Daneben wird auch intensiv auf das zurückliegende 500. Reformationsjahr geblickt, das weltweit ein Thema war.

Von Radiosendung bis Integrationsprojekt

Gemeindliche Arbeit vor Ort und Diakonie sind tatsächlich zentrale und allein von ihrem Umfang her besonders große Arbeitsfelder. Aber sie sind nicht die einzigen. So erhalten Interessierte nicht nur in fast 70.000 Gottesdiensten geistliche Anregungen, sondern auch in über 800 Verkündigungssendungen pro Jahr in allen namhaften Sendern des EKHN-Einzugsbereiches. Menschen mit besonderen Aufgaben wie etwa im Polizeidienst Tätige werden von speziellen Seelsorgerinnen und Seelsorger begleitet. Hilfe für geflüchtete Menschen und Unterstützung bei der Integration organisiert die evangelische Kirche in enger Vernetzung von Gemeinden, Dekanaten und der Diakonie. All dies zeigt der Jahresbericht in lebendigen und tiefgründigen Reportagen auf.

Stärken gemeinsam einbringen

Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung ist überzeugt: „Wir sind als Kirche dann besonders stark, wenn unsere Gemeinden, Dekanate und Einrichtungen ihre Kompetenzen und Stärken als Teil eines Ganzen sehen und einbringen. Dabei entsteht ein Gesamtangebot, in dem viele Menschen Hilfe in ihrem Glauben und Unterstützung für ihr Leben finden.“

Der aktuelle Jahresbericht steht hier zum Download bereit: www.ekhn.de/jahresberichte.

Fotoquelle: EKHN

Darmstadt, 14. August 2018 Verantwortlich: Pfarrer Volker Rahn

zur-kirche.de

ZUR-KIRCHE.DE

Wann und wieso gehen Menschen heute zur Kirche? Welche Faktoren sind ausschlaggebend? Und welche Gottesdienste kommen für wen in den Blick? Mit diesen Fragen haben wir uns in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt und auf Grundlage unserer Überlegungen eine . Heute möchten wir vom Ausschuss der Liturgischen Konferenz „Faktoren des Kirchgangs“ Sie ganz herzlich um Ihre doppelte Unterstützung bitten:

1. Bitte nehmen Sie an unserer Online-Befragung teil, die Sie unter www.zur-kirche.de finden.

2. Bitte motivieren Sie möglichst viele möglichst unterschiedliche Menschen, sich ebenfalls an der Befragung zu beteiligen

Mit großen Schritten der Fusion entgegen

Zweite Zukunftswerkstatt: Evangelische Dekanate Ingelheim und Oppenheim auf gemeinsamen Weg

Mit dem Ziel, die am 1. Januar 2019 angestrebte Fusion der Evangelischen Dekanate Ingelheim und Oppenheim für einen guten Neustart zu nutzen, trafen sich Mitte März über 50 haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der beiden Dekanate zu einer zweiten „Zukunftswerkstatt“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus der evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Saulheim.

Berichte aus den Arbeitsgruppen

Im Verlauf des Abends berichteten zunächst die Arbeitsgruppen der verschiedenen Arbeitsgebiete der Dekanate von dem bisher im Rahmen des Fusionsprozesses Erreichten. Die Arbeitsgruppe „Bildung“ plant z.B. zum besseren Kennenlernen ein Begegnungsprogramm zwischen den Gemeinden der Dekanate. Dazu wird bereits an einem gemeinsamen „Gemeindekatalog“ gearbeitet, der zum einen die wesentlichen Informationen der einzelnen Kirchengemeinden beinhalten wird und zum anderen die jeweiligen Kirchen und Gemeindehäuser anhand professioneller Fotos präsentieren soll.

Die Ingelheimer und Oppenheimer Vertreter der Evangelischen Jugend im Dekanat verdeutlichten in ihrem Vortrag, dass die Jugend in dem neuen, über 42 Gemeinden umfassenden Dekanat regionale Jugendvertretungen einrichten möchte, damit auch weiterhin vor Ort gute Jugendarbeit geleistet werden kann. Die Arbeitsgruppe „Kirchenmusik“ berichtete, dass sich „ihre“ Gruppe z.B. schon auf einen gemeinsamen Nenner zu der bisher unterschiedlich gehandhabten Vergabe von Mitteln geeinigt habe. Zudem würden schon verschiedene kirchenmusikalische Projekte gemeinsam umgesetzt. Die Verwaltungs-Arbeitsgruppe hat, wie schon der Name sagt, einige verwaltungstechnische Fragen abgeklärt, wie z.B. das Zusammenführen der umfangreichen Aktenbestände. Auch die Öffentlichkeitsarbeit der beiden Dekanate arbeitet schon jetzt erfolgreich zusammen und ist dabei, nicht nur einen gemeinsamen Dekanatsbrief bzw. eine gemeinsame Dekanatsbroschüre im Herbst zu veröffentlichen, sondern hat auch den für Anfang 2019 geplanten gemeinsamen neuen Internetauftritt in Angriff genommen.

Wir wachsen zusammen

Auf die Berichte folgte der kreative Teil des Abends. Schon jetzt machen sich die Teilnehmenden Gedanken über den zukünftigen Namen des Dekanates, welcher am 8. Juni 2018 auf der ersten gemeinsamen Synode beschlossen werden soll. Zehn Namens-Vorschläge, von „Dekanat Rheinknie“ bis zu „Dekanat Selztal“, wurden diskutiert und einige mögliche Dekanatsnamen bereits favorisiert.

Unter dem Motto „Wir wachsen zusammen“ dachten die Teilnehmenden anschließend in kleinen Teams über einen wirkungsvollen Auftritt des neuen Dekanates und über das Zusammenwachsen der bisher selbständigen Verwaltungseinheiten zu einem neuen Ganzen nach. Dabei wurden Ideen entwickelt, die durchaus Vorfreude auf das kreative Potential des fusionierenden Dekanates aufkommen ließen, wie z.B. eine verstärkte crossmediale Berichterstattung zu gesellschaftspolitischen Themen in den Medien oder ein gemeinsames Dekanatsvereinigungsfest in Nieder-Olm, das als Dekanatssitz bereits feststeht.

Neuer Leiter der Notfallseelsorge

Am 16.10. wurde Pfr. Hoffmann in seine neue halbe Pfarrstelle für die Leitung der Ökumenischen Notfallseelsorge Mainz-Bingen eingeführt. Den Gottesdienst leitete die Dekanin des Dekanates Ingelheim, Pfarrerin Annette Stegmann. Das Foto am Altar der Saalkirche Ingelheim zeigt neben den beiden Pfarrern Mitarbeiter der Notfallseelsorge.

Pfr. Hoffmann bleibt der Gemeinde mit einer halben Stelle erhalten, den anderen Teil übernimmt Pfr. Gabel.

 

Die Guntersblumer Kirche im TV

Unsere Kirche war einmal wieder im Fernsehen. Am Sonntag, den 17.07.2016 zeigte das SWR in seiner Reihe: „Bekannt im Land“ die verschiedenen Heidenturmkirchen, darunter auch die Guntersblumer. Pfarrer Johannes Hoffmann führte durch den alten Turm.

Wer es noch einmal sehen will, bitte:

Kirchenvorstandswahl am 26.April 2015

Statistische Auswertung

Die Wahl ist vorbei und wie in der Politik gilt auch hier der Lehrsatz: “ Nach der Wahl ist vor der Wahl“.

Wir -die KV-Mitglieder- wollten also wissen, welche Altersgruppe (nach Frauen und Männern getrennt) hat in welchem Maß gewählt und haben deshalb in 4 Gruppen aufgeteilt.

Gruppe 1:
die Jahrgänge 1995 – 2001. Also junge Menschen, die noch sehr auf der Suche nach ihrem Weg sind.

Gruppe 2:
die Jahrgänge 1975 – 1994. Ein Personenkreis der mit Familiengründung und Existenzaufbau beschäftigt ist.

Gruppe 3:
die Jahrgänge 1954 – 1974.  Menschen also, die ihren Weg gefunden und ihre Existenz gefestigt haben.

Gruppe 4:
die Jahrgänge 1953 und älter. Mitglieder die überwiegend aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind.

Es wurden 1660 Stimmen ausgewertet. Das stimmt nicht ganz mit   der Anzahl der Gemeindemitglieder im Wahlregister überein, weil zu spät zurückgeschickte Briefwahlkarten und Wechsel in andere Kirchengemeinden nicht berücksichtigt werden konnten.

Die Quote liegt unter 1%, und ist deshalb statistisch für unsere Zwecke vernachlässigbar.

Es wurde wie folgt gewählt:

Jahrgänge Frauen Männer
insgesamt gewählt                 % insgesamt gewählt           %
905 268 29,37 755 180 22,06
1995-2001 75 26 34,67 79 15 18,99
1975-1994 204 35 17,16 188 18 9,57
1954-1974 302 79 26,16 231 57 24,68
bis 1953 324 128 39,51 257 90 35,02

 

Die Tabelle zeigt eindeutig, dass das Interesse an unserer Kirchengemeinde steigt, je gefestigter die Existenzen sind. Man hat wieder mehr Zeit, an nichtmaterielle Dinge zu denken. Die Enkel haben andere Anforderungen an die Großeltern als die eigenen Kinder. Der „Erziehungs- und Karrieredruck“ ist weg, ein neuer Blick auf das Leben hat Einzug gehalten. Auch die Vermutung, dass bei Frauen eine höhere Affinität zur Kirche vorliegt, ist an sich nichts Neues. Mit der Verteilung der Wahlstimmen ergeben sich spontan zwei grundsätzliche Fragen;

  1. ist das Angebot unserer Kirche für Menschen in ihrem „Wachsen“ hilfreich und
  2. was können wir tun, um uns noch mehr als bisher als Gemeinschaft zu fühlen?

Dies zu lösen, für Alle einen noch besseren Weg zu finden, vielleicht gemeinsam zu wachsen, dazu ist unsere gesamte Gemeinde aufgefordert.

Einmischen ist also dringend erwünscht!

Uwe Diehl

Kandidaten stellen sich vor

Die Kandidaten für die Kirchenvorstandswahl am 26. April 2015 beantworteten die Frage: „Was tue ich wenn ich gewählt werde“?

01

53 Jahre
Winzer
Kirchstraße 6
„Wenn ich gewählt werde, dann
freue ich mich die Kirchengemeinde
weiterhin unterstützen zu können“

 

 

 

 

0231 Jahre
Fahrlehrerin
Julianenstraße 45
„Wenn ich gewählt werden ,dann…
Geht‘s weiter.“